Vier Wege der Zusammenarbeit
Unterschiedliche Aufgaben erfordern unterschiedliche Vertragsmodelle. Unten finden Sie den ehrlichen Vergleich – inklusive der Fälle, in denen ein Modell nicht passt. Wenn Sie unsicher sind, welches zutrifft, reicht meist ein 30-minütiges Erstgespräch, um das richtige zu finden.
Umsetzung zum Festpreis
Definierter Umfang, definierter Preis, definierter Termin.
- Typisches Team
- 4–8 Spezialisten, eigens für das Projekt zusammengestellt
- Zeit bis zum Start
- 2–4 Wochen ab unterzeichnetem SOW
- Preismodell
- Die Discovery wird nach Aufwand (Time & Material) abgerechnet, die Umsetzung nach festen Meilensteinen.
Ideal für
- Projekte mit klar umrissenem, stabilem Umfang und eindeutigen Abnahmekriterien
- MVPs mit festem Launch-Zeitfenster
- Beschaffungsprozesse, die feste CapEx-Zusagen erfordern
Wo es an Grenzen stößt
- Änderungen am Umfang kosten mehr als bei T&M – bewusst, denn der Wert dieses Modells liegt in der Planbarkeit
- Ungeeignet, wenn die Anforderungen noch explorativ sind oder sich wahrscheinlich ändern
So funktioniert es
- 1Wir führen eine bezahlte Discovery-Phase (1–2 Wochen) durch, um Risiken bei Umfang und Schätzung zu minimieren und den Umsetzungsplan zu erstellen
- 2Wir sagen einen Festpreis und ein festes Lieferfenster verbindlich zu
- 3Änderungswünsche laufen über einen schlanken Change-Request-Prozess – bepreist und eingeplant, bevor die Arbeit beginnt
Time & Material
Sie zahlen für das, was wir tatsächlich bauen – laufend, während wir es bauen.
- Typisches Team
- 2–6 Entwickler, pro Sprint auf- oder abskalierbar
- Zeit bis zum Start
- 1–2 Wochen ab unterzeichnetem MSA + SOW
- Preismodell
- Einheitlicher Mischsatz oder rollenbasierte Stundensätze. Monatliche Rechnung mit detailliertem Leistungsnachweis.
Ideal für
- Laufende Produktentwicklung mit wechselnden Prioritäten
- Teams, die sich iterativ dem Product-Market-Fit nähern
- F&E oder Prototyping, solange die Spezifikationen noch nicht feststehen
Wo es an Grenzen stößt
- Weniger planbar als ein Festpreis – Sie tragen das Umfangsrisiko und gewinnen dafür Flexibilität
- Erfordert auf Ihrer Seite einen engagierten Product Owner, der laufend priorisiert
So funktioniert es
- 1Ein- oder zweiwöchige Sprints mit transparenter Erfassung der Entwicklerstunden
- 2Sie setzen die Prioritäten, wir liefern auf das vereinbarte Sprint-Ziel hin
- 3Die Monatsrechnung bildet die tatsächlich erbrachte Leistung ab – detailliert aufgeschlüsselt
AI Pod
Ein fertig zusammengestelltes, KI-gestütztes Team, das ab dem ersten Sprint in Produktion liefert.
- Typisches Team
- 4–7 Spezialisten pro Pod plus eine individuelle Agenten-Schicht (Orchestrierung, RAG, interne Tools)
- Zeit bis zum Start
- Pod einsatzbereit bis Ende von Woche 1; erste Auslieferung in Produktion in Woche 2
- Preismodell
- Bei den meisten Projekten ergebnisbasiert (kein Token-Zählen, keine Überraschungsrechnungen). Festpreis bei festem Umfang für klar abgegrenzte Aufgaben. Einstiege mit geringem Risiko: 2-wöchiger LLM-Integrationssprint, 4-wöchiger Dokumentations-Pod, 90-tägiger QA-Bot-Pod, einmaliges Architektur-Review.
Ideal für
- Ergebnisse, für die es ein ganzes Team braucht – Architekt, Lead, PM, Entwickler, QA – statt eines einzelnen Freelancers
- KI- oder agentenbasierte Workflows, bei denen Eval-Harness, Observability und Guardrails genauso zählen wie das Modell
- Projekte, bei denen Sie lieber für Ergebnisse zahlen als für Tokens oder Personenstunden
- Modernisierungen oder Neuentwicklungen, die in Wochen statt Monaten live gehen müssen
Wo es an Grenzen stößt
- Pods sind Projektteams, keine Callcenter – wenn Sie einen dauerhaften Managed Service mit SLA brauchen, ist das nicht das richtige Modell
- Wenn Sie nur einen Entwickler für eine konkrete Lücke brauchen, passt Team-Erweiterung besser
- Ergebnisbasierte Preise setzen eine Kennzahl voraus, die wir beide messen können – unklar definierte Ziele eignen sich nicht
So funktioniert es
- 1Tag 1: Discovery-Call; Tag 2–4: Analyse von Umfang und Pod-Zuschnitt; Tag 5–7: Pod zusammengestellt und eingearbeitet
- 2Erste Auslieferung in Produktion in Woche 2 – ein schmaler vertikaler Ausschnitt mit vollständiger Instrumentierung
- 3Quartalszyklen mit klar benannten Ergebniskennzahlen; zwischen den Zyklen hoch- oder herunterskalieren oder beenden
- 4Der Ausstieg umfasst 100 % IP-Übertragung: Code, Agent-Konfigurationen, Prompts, RAG-Wissensdatenbanken, Runbooks
Dediziertes Team
Eine langfristige Erweiterung Ihrer Entwicklungsabteilung.
- Typisches Team
- 2–15 Entwickler; Squads können auch größer werden
- Zeit bis zum Start
- 3–6 Wochen bis zum passenden ersten Entwickler; weitere kommen schneller hinzu
- Preismodell
- Monatlicher Satz pro Entwickler, je nach Seniorität. Quartalsweise Mindestlaufzeit; Vorlauffrist bei Änderungen.
Ideal für
- Kunden, die über mehrere Quartale ein Produkt entwickeln und Kontinuität brauchen
- Unternehmen, die strukturelle Kapazitätslücken schließen wollen – ohne den Aufwand eigener Einstellungen
- Organisationen, die Entwickler in ihre eigenen Prozesse einbinden wollen statt eines Blackbox-Dienstleisters
Wo es an Grenzen stößt
- Setzt voraus, dass auf Ihrer Seite ein Engineering-Management vorhanden ist – in diesem Modell sind wir kein Managed-Service-Anbieter
- Nicht die günstigste Option, wenn Sie nur für einen kurzen Sprint Unterstützung brauchen
So funktioniert es
- 1Sie führen mit jedem Entwickler ein Interview und entscheiden selbst über die Aufnahme – genau wie bei einer Festanstellung
- 2Die Entwickler arbeiten zu Ihren Zeiten und in Ihren Tools (Jira, Slack, Git usw.), nehmen an Ihren Stand-ups teil und berichten an Ihre Führungskräfte
- 3Wir kümmern uns um Anstellung, Gehaltsabrechnung, Benefits, Laptops, HR und Mitarbeiterbindung – Sie bekommen Ergebnisse
Unsicher, welches Modell passt?
Meist reicht ein 30-minütiges Erstgespräch. Wir fragen nach Zeitplan, Klarheit des Umfangs und Aufstellung Ihres internen Teams – und sagen Ihnen ehrlich, welches Modell passt. Auch dann, wenn keines unserer Modelle infrage kommt und Sie bei einem anderen Partner besser aufgehoben wären.